Direktes Grillen: Große Hitze für das Grillgut!

Beim direkten Grillen wird das Grillgut direkt über der heißen Kohle gegart. Wir zeigen euch worauf Ihr beim direkten Grillen achten müsst, welches Fleisch sich am besten dafür eignet und wie Ihr den Grill am besten vorbereiten könnt.

Wie funktioniert direktes Grillen?

Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle. Diese Methode kann man mit dem scharfen Anbraten von Fleisch in einer Pfanne vergleichen. Die Temperatur beträgt i.d.R. zwischen 250 und 300° Celsius.

Zum direkten Grillen sollten die Grillkohlen perfekt vorgeheizt werden, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Um die Kohlen auf die richtige Temperatur zu bekommen, empfiehlt es sich einen Anzündkamin zur Hilfe zu nehmen. Gas- und Elektrogrill solltet Ihr auf maximale Leistung stellen.

Hinweis: Durch die hohen Temperaturen erreicht man kurze Garzeiten, das Grillgut wird also in relativ kurzer Zeit „tellerfertig“. Als Faustregel sagt man, die direkte Grillmethode eignet sich für alle Speisen, die weniger als 25 Minuten auf dem Grill garen müssen.

Welches Fleisch ist für direktes Grillen geeignet?

Da beim direkten Grillen das Fleisch direkt über der Hitzequelle liegt, solltet Ihr das Fleisch nicht zu dünn schneiden. Zu empfehlen ist, wenn das Fleisch etwa Fingerdick, ca. 2 cm ist.

Für das direkte Grillen eignen sich am besten Bratwürste, Bauch, Kotelett, Filet oder Nackensteaks.

Ungeübten Grillern empfehlen wir Schweinefleisch zu grillen, da dies aufgrund seines hohen Fettgehalts unter der großen Hitze nicht so schnell trocken wird.

Unsere Rezeptvorschläge für die direkte Grillmethode

  • Spiegeleier vom Grill
  • Gegrillte Zucchini

Vor und Nachteile des direkten Grillens

Vorteil

  • Grillgut wird schnell gegart
  • leckeres Röstaroma

Nachteil

  • Fett tropft in die Glut
  • Grillgut muss häufig gewendet werden

Tipps für direktes Grillen

  • Das Grillgut solltet Ihr häufig wenden, da es sonst durch die große Hitze sehr schnell anbrennen kann.
  • Zum Wenden eures Grillguts solltet Ihr eine Grillzange oder Fleischwender benutzen. Das ist wichtig, da Gabeln eher ungeeignet sind, da das Fleisch durch das Einstechen zusätzlich Fleischsaft verliert.

Verschiedene Grillzonen – die 50:50 Methode

Die 50:50 Methode ist eine Kombination aus direktem und indirektem Grillen. Dabei wird, wie der Name schon vermuten lässt, der Grill so umgebaut, dass direkt als auch indirekt auf ihm gegrillt werden kann.
Die Kohle wird dabei nur auf einer Seite des Grills verteilt, die andere bleibt frei.

Bei einem Gasgrill ist das Prinzip ähnlich einfach. Hier dürft Ihr den Brenner nur auf einer Seite einschalten.

Vorteil dieser Methode ist, das Ihr dicke Steaks kurz scharf unter hoher Hitze anbraten könnt und anschließend bei niedriger Hitze fertig garen könnt.

Fazit zum direkten grillen

Beide Grilltechniken, sowohl das indirekte Grillen als auch die direkte Grillmethode, bieten ihre Vorteile und Nachteile. Beim direkten Grillen wird das Grillgut schnell und unter großer Hitze gegart.
Besonders bei dicken Braten oder kleinen Bratwürsten kann man beide Grillmethoden auch perfekt miteinander kombinieren.

Direktes Grillen: Große Hitze für das Grillgut!
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